Çıvılpark – Jugend- und Sozialarbeit in Berlin
bildunterschrift
Das Angebot des Jugendhauses bot den Interessierten sehr viel; Theatergruppen, in der sich die Jugendlichen wöchentlich treffen und zusammen Theaterstücke schreiben, Tanzgruppen, in der zu den neusten Songs eigene Choreographien inszeniert werden, Musikaufnahmen, die mit dem eigenen Tonstudio des Jugendhauses erstellt werden uvm. Das war die eine Seite des Jugendhauses.
Das Jugendhaus gilt als Treffpunkt für Jugendliche aller Nationen und wird auch als solcher genutzt. Der Jugendhausleiter teilte uns mit, dass deren Konzept eine multikulturelle Jugendarbeit ermögliche und auf die dortigen Bedürfnisse eingehe. Nicht zu vergessen, waren die großstadttypischen Probleme, mit denen die dortigen SozialarbeiterInnen sich täglich auseinandersetzen müssen. Beispielsweise brachten wir in Erfahrung, dass man gerade die Kriminalität unter den Jugendlichen mit Besorgnis betrachtet. In dem Zusammenhang müssen die SozialarbeiterInnen nicht allzu selten Ratschläge geben und soziale Unterstützung leisten. Die andere Seite des Jugendhauses, welche stellvertretend für viele persönliche Schicksale stand, berührte uns alle sehr. Wir nahmen am Schicksal vieler vernachlässigter und am Rande der Gesellschaft lebender Jugendlicher teil.
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