Interviews zum Thema Integration
bildunterschrift
Daran führt kein Weg vorbei, man muss die deutsche Sprache beherrschen um hier nicht als Ausländer, sondern als ein Bürger zu leben!
Viele der Befragten führten auch auf, dass von beiden Seiten, also sowohl von der deutschen als auch von ausländischer Seite die Bereitschaft zur Kooperation existieren muss. Also sollten beide Seiten die Absicht zur Annäherung haben. Darüberhinaus meinten viele Berliner, dass seitens der Regierung viel zu spät Maßnahmen für die Eingliederung der ausländischen Gastarbeiter ergriffen wurden.
Ganz beeindruckt waren wir von Elvan, die ohne Hemmungen einen gebürtigen Engländer in Kreuzberg interviewte. Sie tat das in englischer Sprache. Das hat uns alle in Erstaunen versetzt und sie mit Stolz erfüllt. Der Engländer war in seinem roten Anzug und der karierten Mütze sehr interessant und auf Anhieb sehr sympathisch.
Überraschend waren auch seine Antworten: so vertrat er den festen Standpunkt, dass er nicht Deutsch sprechen müsse und sich auch nicht integrieren müsse, da Berlin als weltoffen gelte und folglich jeder Weltbürger hier ein Plätzchen finden könne. Dies löste bei uns große Verwirrung aus und so richtig verstehen konnten wir ihn auch nicht. Klar Berlin gilt als Weltmetropole und hat einen anziehenden Charme, aber dies steht doch nicht im Widerspruch zur Integration!?
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