Berliner Nächte …
Als ein must-to-go-in Tipp lädt das Betreuerteam ins Tacheles, vor allem in die gut versteckte Bar im Kino High End 54, ein. Cocktails mit Panoramablick über Berlin zu erschwinglichen Preise....
Am zweiten Abend ähnliches Setting: Tourguide Mouratidis und ein Teil der Betreuerinnen fuhren diesmal nach Mitte. In der Oranienburger Straße bestaunten wir die Synagoge mit dem Golddach. Und waren gleichzeitig ein wenig geschockt, wie schwer bewacht heutzutage dieses Gebäude ist. Zu Beginn der 90er Jahre, kurz nach dem Mauerfall, war dies noch nicht so. In den letzten Jahren wurde der Schutz Zug um Zug ausgebaut - mittlerweile sind sogar Betonpoller in die Strasse eingelassen als Schutz vor Autobomben.
Danach ging es zu "Dada Falafel" - dem besten arabischen Imbiss in Berlin. Selbst gemachte Soßen, frisches Gemüse und keine Fertigprodukte machen den Unterschied. Zudem staunten wir über die acht Che Guevara Bilder auf zehn Quadratmeter Fläche.
Danach zogen wir weiter zum Tacheles. Dieses Künstlerhaus ist eine Ruine des ersten in Stahlträgerbauweise errichteten Hauses. Nach der Wende besetzten es Künstler und konnten sich dieses Kleinod erhalten. Es gehörte schon ein wenig Überzeugung dazu, die anderen hier hereinzulocken! Doch erst einmal drin, fanden alle Gefallen am Haus. Auf dem Streifzug durch die Räumlichkeiten sahen wir Metallkunst, Maler, Graffiti und mehr. Im vierten Stock gingen wir einmal links, dann rechts und wir waren in der Bar des Kinos High End 54. Viele junge Menschen aus der ganzen Welt genossen die Panoramaaussicht auf das alte Ost-Berlin. Vor uns eine Brache, welche zum Tacheles gehört, mit einem Riesenmetallmonster in der Mitte. Von links blinkte uns der Alexanderplatz Turm an. Unsere Blicke streiften über die Dächer der tollsten Stadt Deutschlands. Aus den Lautsprechern erklang jazzige Housemusik. Minuten verrannen wie Sekunden - und viel zu früh fuhren wir mit der U6 wieder unterhalb der Friedrichstrasse zurück nach Kreuzberg.
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