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bildunterschrift

Hallo, Merhaba, Selammun Aleyküm, Holá, Salut, Ciao, Hi, Jassas, Ave,

klingen alle ganz anders im Ohr, doch im Kern tragen alle dieselbe Bedeutung.
Mit einem multikulturellen „Herzlich willkommen“ möchte ich Sie liebe Leserinnen und Leser zu einer Odyssee von 22 jugendlichen MigrantInnen begrüßen.

Das Tür-Key Camp 2006 – ein Integrationsprojekt ganz anderer Art – der erste Schritt auf einem langen Weg – eine Suche nach den Schlüsselkompetenzen der Eingliederung – eine Chance für unterschätzte Jugendliche – ein Anstoß zur Partizipation – eine Reise in die Deutsche Geschichte – ein politischer Exkurs – eine Suche nach den Wurzeln – Kurz: eine Odyssee ins Selbst

Das Tür-Key Camp 2006 versucht vielen gesellschaftlichen und persönlichen Anforderungen mit dem Ziel eine gelungene Integration zu erzielen, gerecht zu werden. Dabei gilt mein besonderes Augenmerk den Jugendlichen von Heute, also den Eltern von Morgen.
Sie kämpfen an mehreren Fronten gleichzeitig und haben Schwierigkeiten ihren Standpunkt als eine neue Generation, einer Generation des Vermittlertums zu definieren.
Das Erwachsenwerden dieser Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist durch die ständige Auseinandersetzung mit ihrer Herkunft, Religion und Migrationskultur gekennzeichnet.

Diese Bikulturalität kann nur dann als Bereicherung wahrgenommen werden, wenn zur richtigen Zeit und an richtiger Stelle gefördert und gefordert wird. Sobald die Jugendlichen in diesem Prozess der Identitätsfindung mit etwaigen Loyalitätskonflikten allein gelassen werden, kann diese Bikulturalität schnell als Last interpretiert werden und im Rückzug münden.

Eine Grundvoraussetzung für eine gelungene Integration fordert meines Erachtens eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Herkunftsland, dazu gehört die Beherrschung der Muttersprache sowie der deutschen Sprache, die Kenntnis über den soziokulturellen Hintergrund, die Offenheit gegenüber andersartigen kulturellen Einflüssen, das Gewahrwerden des persönlichen Standpunktes und die Bereitschaft sich seiner Grenzen anzunähern.
Darüberhinaus bin ich als Jugendliche der festen Überzeugung, dass Integration kein Zufall ist. Sie erfordert Offenheit, Bereitschaft zur Annäherung & kritischen Auseinandersetzung mit sich selbst, grundsätzliche Anerkennung, Interesse am Menschen, Kultur und Politik.

Durch Annäherung müssen wir uns nicht nur unserer Unterschiede, sondern auch unserer Gemeinsamkeiten bewusst werden, um gerade an dieser Stelle zum interkulturellen Dialog anzusetzen.
Dazu muss als Grundbaustein das Selbst gefunden werden um das Wir mitgestalten zu können. Dies stellt eine große Herausfoderung dar, die nur dann gelöst werden kann, wenn sie als eine Querschnittsaufgabe verstanden wird.

Nicht vergessen sollten wir, dass wir gemeinsam, unabhängig von unseren Tätigkeitsfeldern und Funktionen am gleichen Strang ziehen und in ein und derselben Gesellschaft zusammen leben. Die Gestaltug dieser sollte als bürgerliche Pflicht jedes Einzelnen verstanden werden.

Denn nur wenn ich mich einmische, kann ich mitgestalten und folglich mitwirken!
In dem Sinne, begrüße ich Sie recht herzlich auf unserem gemeinsamen Weg und verbleibe mit freundlichem Gruß,


Sibel Atasay
Projektbegründerin und Vorstand Kreisjugendring Rems-Murr „Migration & Integration“

MURRHARDT 29.05.2006
Workshop: Zukunftsperspektiven der jugendlichen MigrantInnen » MEHR

MURRHARDT 30.05.2006
Workshop: Alltag eines Bundestagsabgeordneten » MEHR
Workshop: Politisches System der BRD » MEHR
Workshop: Deutsch - türkische Beziehung » MEHR

BERLIN 31.05.2006
Ausflug ins Berliner Nachtleben » MEHR
Fahrt nach Berlin und Erkundung Kreuzbergs » MEHR

BERLIN 01.06.2006
Gespräche in der türkischen Botschaft » MEHR
Interviews zum Thema Integration » MEHR
Antworten von Berliner Passanten » MEHR

BERLIN 02.06.2006
Jugendhaus Civilpark » MEHR
Gespräche im Bundestag » MEHR
Besichtigung des Bundestags » MEHR